Wochenrückblick KW 35/2019

Der letzte Rückblick ist schon eine Weile her. Aber ist/war ja Urlaubszeit und danach Saure Gurken-Zeit. Aber diese Woche habe ich wieder ein paar Meldungen für Euch entdeckt.

Tagesschau: Externe Kosten „Verschleppte Verkehrswende viel teurer“
Ging diese Woche durch einige Medien und Blogs. Eigentlich nichts Neues, der MIV kostet uns viel, viel mehr als die angebliche „Melkkuh der Nation“, also die Autofahrer, zahlen. Diese Rechnungen sind seit den 80er und 90ern eigentlich zur Genüge bekannt. Neu ist nur dass es jetzt so breit veröffentlicht wird.

Kieler Nachrichten: Kommentar – Eltern, setzt eure Kinder auf’s Rad
Kommentar zu dem Artikel „Jeder zweite Schüler ist unsicher beim Radfahren„. Eigentlich auch altbekannt. Neu war für mich die Kommentare einiger Leute, auch Bloggern und gerade aus der sogenannten „Fahrradbubble“. Das ginge nicht, weil viel zu gefärhlich in Berlin, in Stuttgart, oder sonstwo. Falsch. Es geht. Traut euren Kindern was zu. Lasst sie fahren. Trainiert dafür mit ihnen. Und lasst euch nicht einlullen von der Propaganda diverser Schulen, Auto-Clubs, und auch nicht von „Radaktivisten“, die mit gestellten Fotos von kleinen Kindern neben großen Lastern nur ihre Existenzberechtigung nachweisen wollen.

Morgenpost: Abgeordneter will zusätzlichen Urlaubstag für Radfahrer
Ging auch durch die Medien. Ein hirnrissiger Vorschlag eines Abgeordneten der Grünen. Liest sich vielleicht bestechend, aber das geht an der Realität völlig vorbei. Was soll das? Im Umkehrschluss bedeutet das ja, dass Nicht-Radfahrer Krankheiten einplanen. Und wer ist Radfahrer? Ab wieviel Tagen im Jahr soll das sein? Gilt das auch, wenn man das Rad im ÖPNV mitnimmt? Und welche Strecke muss man fahren?

T-Online.de: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert
Ach Herrje, die armen, armen SUV-Fahrer. Leisten sich das Leasing für ein schweineteures Auto, dass so richtig niemand braucht, und jetzt lachen alle darüber. Ihr tut mir richtig leid. Und dieser Marktforschungs-Fuzzi liefert noch den besten Witz: „Obendrein habe in der Politik kaum mehr jemand den Mut, die Interessen der Autofahrer zu vertreten.“ Klar. Dem Auto wird alles untergeordnet, die Hersteller können sich so gut wie alles erlauben, inklusive Betrug. Aber die Interessen vertritt keiner. Vermutlich nicht mal Andreas Scheuer.

 

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