Heilbronn, der Tragödie 4. Teil

Dachtet ihr wirklich, das wäre schon alles gewesen aus Heilbronn? Nö. Natürlich nicht. Heute eine „schöne“ Strecke. Wer auf Google Maps schauen will, es ist die Neckartalstraße – Saarlandkreisel – Römerstraße. Obwohl, wie ich dort eben sehe bin ich die Georg-Vogel-Straße gefahren. Der Geh-/Radweg hat wohl einen eigenen Straßennamen. Sachen gibt’s.

Vorfahrt achten!

Denn durch diesen Kniff funktionieren natürlich auch solche Sachen. Nicht die Zufahrt zum Betriebshof der Stadtbusse kreuzt den Geh-/Radweg, sondern dieser kreuzt die Zufahrtstraße. Genial.

Autohändler

Immer wieder spannend, wenn man quasi über den Hof eines Autohändlers gelotst wird. Wie die Angestellten aus der Werkstatt hier an einem Werktag die Autos hin und her rangieren kann man sich vorstellen.

Poller

Etwas weiter dann Poller. Damit auch ja kein Autofahrer da drauf fährt. Und Findlinge. Helfen prima, wie man sieht. Ja, das ist immer noch der Autohändler.

Slalom mit Poolstange

Der Weg wird an die Fahrbahn herangeführt. Aber etwas spät. Früher war da mal eine Ampel, den Mast konnte man offensichtlich nicht abbauen.

Slalom ohne Poolstange

Auf der anderen Seite geht der Weg wieder weg von der Fahrbahn.

Wer errät, wer hier Vorfahrt hat? Müsste ja eigentlich rechts vor links sein. Aber im Zweifel gilt wohl eher, wer bremst verliert.

Pampasgras

Mal etwas Entspannung. Falls Influencer Pampasgras brauchen: hier gibt’s genug. Für alle anderen ist das die Auffahrt zum Saarlandkreisel.

Ampel Nr. 1

Ich komme hier aus Richtung Süden, und will nach Osten. Also eine Dreiviertelrunde. Die Uhrzeit ist mit Absicht in diesen Bildern enthalten. Ja, das hier ist ein sogenannter freier Rechtsabbieger. Mit Ampelschaltung, auch für die Autos. Die Konstruktion ist an allen Armen.

Ampel Nr. 2
Ampel Nr. 3

Wie man sieht, ist rot für Fußgänger und Radfahrer. Nicht für Autofahrer.

Ampel Nr. 4
Ampel Nr. 5

Nein, die Ampel war nicht grün als ich ankam. Tztztz… Die Runde hat mich also nur 1:45 Minuten gekostet. Geht ja noch, mögen sich Autofahrer denken. Die nicht an jeder Ampel rot hatten, und weniger Ampeln sowieso.

Übrigens, hier möchte ich die Straße links fahren. Ich werde auf den Gehweg gelotst. Oder sieht jemand ein entsprechendes Schild, dass hier Rad fahren erlaubt wäre? Ja, war mir in dem Moment egal. Irgendwann will ich ja auch mal ankommen.

Römerstraße

Und damit zur Römerstraße. Nicht am gleichen Tag, sondern eine Woche vorher. Der Weg ist hier ein Gehweg, Radfahrer frei. Das Gebäude links gehört zum Freibad Gesundbrunnen. Man kann sich vorstellen, was hier im Sommer los ist.

Bushaltestelle

Das hält die Stadt aber nicht davon ab, hier die Radfahrer zwischen die wartenden Fahrgäste zu schicken. Der Weg sieht nicht nur zu schmal dafür aus, er ist es auch.

Der Rückweg

Ich komme hier aus der Römerstraße auf dem Weg zurück, und will auf die Saarlandstraße abbiegen. Ob hier jemand was auffällt brauche ich wohl nicht fragen, der rote Pfeil ist ja nicht umsonst da.

Auffahrt

So kommt man hier auf den benutzungspflichtigen Radweg. Abbremsen, hier mal ohne viel Verkehr, rechts auf die Insel, rüber über den Zebrastreifen. Oder was auch immer. Langt für heute. Der nächste Teil kommt bestimmt.

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10 Kommentare zu „Heilbronn, der Tragödie 4. Teil

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