Wochenrückblick KW 11/2022

Spiegel: Die Spritpreisbremse ist ein populistischer Unsinn

Die Spritpreisbremse treibt nicht nur soziale Medien um, die Diskussion darum kommt in den Medien an.

Manager-Magazin: Lindners Tank-Rabatt fällt durch

Und mit der Diskussion auch die Diskussion über die unausgegorenen Ideen von Lindner und seiner FDP.

Tagesschau: Autofahrer geben weiter Gas

Eine Pressemitteilung von Inrix und TomTom dient zwar zuallererst dazu, die eigene Bekanntheit zu mehren, aber wer auf den Straßen unterwegs ist kann den Eindruck bestätigen.

Spiegel: Kaum Ladesäulen für Elektroautos an Raststätten

Verkehrsminister werfen längere Schatten als gedacht. In dem Fall ist es der von Krause, CDU.

Kontext: Mit dem Mentimeter

Stuttgart entwickelt also ein Konzept für Klimaschutz im Verkehr. Heißt ja noch nicht, dass es auch umgesetzt wird.

Der Standard: Cruisen statt Blechen

Erfahrungsbericht vom Umstieg vom Auto auf ein E-Lastenrad nach zwei Wintern.

Spiegel: Größere Autos, mehr tödliche Unfälle

Es ist eine Studie aus den USA. Aber die Ergebnisse sind in dem Fall auf Deutschland übertragbar, da sie in der Bauform begründet sind.

12 Kommentare zu „Wochenrückblick KW 11/2022

    1. Naja, der Beitrag beschäftigt sich weniger mit den Sozialen Medien, sondern mehr damit, wie hauptsächlich Rechte versuchen die Diskussionen, den Austausch von Informationen zu behindern, blockieren und vergiften. Ganz vorne dabei rechtspopulistische Medien wie Bild oder Tichys Einblick. Letzteres darf man ja für rechtsradikal halten, wurde von einem Gericht bestätigt. Was in dem Bericht überhaupt fehlt ist die Rolle der Gerichte. Das Urteil im Fall von Roth vs. Tichys Einblick ist ein lobenswerter Einzelfall, Renate Künast musste bis Bundesverfassungsgericht wegen den Beleidigungen eines rechten Bloggers.

      Aber auch unabhängig vom rechten Rand versuchen manche Politiker sich als Opfer hinzustellen. Neulich war ja die Causa Prien. Die Kultusministerin von Schleswig-Holstein, zur Zeit Vorsitzende der KMK, twitterte im Februar „Bitte differenzieren: Kinder sterben. Das ist extrem tragisch. Aber sie sterben mit COVID_19 und nur extrem selten wegen COVID_19.“ Ein dicker Schlag ins Gesicht vor allem von Eltern, die sich um vorerkrankten Kinder sorgen. Dementsprechend hagelte es Kritik. Ein Tweet, ein einziger unter hunderten von Replys, wurde dann als Vorwand benutzt um sich von Twitter zurückziehen zu können und sich als Opfer hinzustellen Der Tweet wurde auch schnell gelöscht, der Verfasser hat sich entschuldigt. Etwas, was wiederum dankbar von den etablierten Medien aufgegriffen wurde. Von Priens unsäglichem Tweet war auf einmal keine Rede mehr.

      Momentan passiert etwas Ähnliches bei der FDP. Twitter ist bekannt für Zuspitzungen, nicht mehr und nicht weniger. Das macht die Beschränkung auf 280 Zeichen aus. Daher kursiert gerade das Hashtag #BuschmannsTote, was an die Verantwortung des Bundesjustizministers erinnert, der einer der Hauptverantwortlichen an der Aufhebung quasi aller Maßnahmen gegen Corona ist, mitten in einer Welle nie bisher gekannten Ausmaßes. Gemeint ist mit Hashtag, dass er die Verantwortung für die Coronatoten und Langzeitkranken ab Montag trägt. Was die FDP nun skandalisieren will.

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      1. Vielleicht ist es da sichtbarer, der Mechanismus bleibt der gleiche und wenn man anschaut, wieviele Journalisten den Blick in Twitter mit Recherche verwechseln, muss man vielmehr darüber reden, wozu Twitter führt.

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