Wochenrückblick KW 22/2022

electrive.net: Umweltbonus: Wissing und Habeck wohl einig bei PHEV-Förderung

Wissing und Habeck haben sich geeinigt, der FDP-Minister hat diesmal sogar nachgegeben bis auf die Sache mit der Dienstwagenbesteuerung. Aber wer will nicht? Unser „Klimakanzler“ Brechmittel-Scholz.

Südkurier: Fahrgastverbands-Chef erneuert Kritik an Neun-Euro-Ticket: „Dann ist das sicher keine Werbung“

Anders als der Clickbait-Titel suggeriert enthält das Interview mit dem Landesvorsitzenden von Pro Bahn durchaus abgewägte Statements.

4 Kommentare zu „Wochenrückblick KW 22/2022

    1. Der Artikel ist leider hinter einer Paywall. Aber da freue ich mich wieder über meine Entscheidung letzte Woche, als ich mich bei der Stadtbibliothek anmeldete. Den Artikel gibt es in der Genios-Datenbank.

      Ist aber nicht nur der ADFC, der nicht genau hinschaut. Wieso um alles in der Welt denkt jeder Fahrradneuling, dass Radwege und sogar Radwegenetze was mit Radfahrerfreundlichkeit zu tun hätte? In dem Artikel kommt ja noch dazu, dass die Autorin selbst bemerkt, woran es eigentlich krankt. Nämlich daran, dass Autofahrer die Regeln nicht kennen, und Polizisten regelrecht Jagd auf Radfahrer machen. Ob das nun wie im Artikel in New York ist, oder hier in Stuttgart (https://martintriker.wordpress.com/2021/07/30/suchspiel/ und https://martintriker.wordpress.com/2021/08/06/suchspiel-teil-2/).

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      1. Leider kommt immer wieder die Paywal erst nach einiger Zeit bei Zeit Online.

        Man muss noch eine Schritt weiter zurück. Wenn es einem nur um bessere Radbedingungen geht, sind Radwege in einem ansonsten unveränderten System folgerichtig. Go Dutch halt. Mehr wollen die wohlstandssatten Radentscheider gar nicht. Der Kapitalismus soll seine Fratze nur nicht so deutlich zeigen. Radverkehr isoliert zu betrachten ist das Bioessen beim Besuch am anderen Ende der Welt der Kompensationsplantage auf ehemaligen Regenwäldern für die eigenen Flugreisen der Verkehrspolitik.

        Man kann auch danach fragen wie man das Mobilitätsbedürfnis mit weniger Aufwand an Flächeninanspruchnahme (die wird nicht verbraucht) etc. gestaltet und da kommt man unweigerlich auf Eindämmung des Autoverkehrs als zentrale Maßnahme und da helfen Radwege im Durchschnitt nix.

        Heute noch einen Vortrag über eine Studie gehört. X % meinen, es gäbe zu wenig Parkplätze in Situation A. Ich kenne die genaue Frage nicht, aber sie war sicherlich nicht: „Meinen Sie, dass es ein Missverhältnis gibt zwischen Nachfrage und Angebot?“ oder „Meinen Sie, dass zu viele Leute mit dem Auto kommen für die verfügbare Anzahl Parkplätze.“ Bestimmte Sichtweisen sind tief eingeschrieben bis hinein in vermeidlich neutrale Fragen.

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