31 Kommentare zu „Wochenrückblick KW 24/2022

        1. Und es eskaliert immer weiter: https://www.t-online.de/region/hamburg/id_100022656/sylt-unternehmer-will-party-zonen-fuer-punker-und-jugendliche.html

          „Grundsätzlich muss die Insel jedem offen stehen. Aber es dürfen nicht andere Menschen gestört werden“, sagte König dem „Abendblatt“. Sein Vorschlag: Die Gäste sollten sich nur noch an bestimmten Orten aufhalten.

          Hmm, gibt es dann auch eine Sonderzone für Rich-Kids, Tesla-Prolls, Notorische Falschparker etc.?

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  1. Und für den ÖD schlägt eine Unternehmensberatung genau das vor, was neoliberale Wirtschaftsfetischisten Freudentränen bereiten dürfte.
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/fachkraeftemangel-im-oeffentlichen-dienst-studie-warnt-vor-dramatischen-ausmassen-a-5d3fe848-874c-4676-8805-1b40178add9a?dicbo=v2-d9fd73e747a360e4adb6fdef14726460
    Wenn man sich die Frustriertenquote anschaut, wird man kaum jemand finden, der länger arbeiten will. Und wer aus der Wirtschaft kommt (die denken bestimmt an Führungskräfte, die dann selbstbewusst aufräumen wollen), wird an den Eigenarten des ÖD scheitern. Es ist längst Realität, dass auch auf attraktive Stellenangebote nicht zwingend überhaupt Bewerbungen kommen. Wie Digitalisierung beschleunigen soll, ist mir schleierhaft. Das verändert die Arbeit, ja, aber schneller wird man damit nicht zwingend. Und wie soll man Aufgaben an Private vergeben, wenn die z. B. in der Planung komplett voll sind und auch nicht den Nachwuchs bekommen, den sie wollen.

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  2. Kinder kommen ohne einen Meter Radweg in der Schule an in Dortmund.

    https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-aus-dortmund/bike-to-school/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTU2ZDI2ZGZkLWU5ZTQtNGU2MC04MTZhLWRiNmZiMjdkNDkxNA

    Auch die Stadt Dortmund schwurbelt sich was zusammen, mit Bike Citizens könne man Wichtiges für die Radverkehrsplanung rausfinden. Dummerweise werden die Fahrten nicht getracket von den Strecken, wo die Leute es richtig kacke finden. #ProblemVerkleinerungsApp

    Wie kann man an Fahrradbügel das Schloss nur durchs Hinterrad machen?

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    1. Fährt das Mädchen ein Ghostbike?

      In den Straßen, die im Video gezeigt wurden, kann ich mir keinen richtigen Grund für einen Radweg vorstellen. Besser wäre es da mal die Überholabstände zu kontrollieren, wie man bei Minute 0:42 sieht. Den Dachdecker sollte man lieber nicht beauftragen.

      Also wenn ich die BikeCitizensApp richtig verstanden habe geht es nur um Optimierung von roten Ampeln.

      Das mit dem Schloss sollten seine Eltern mal erklären. Sonst ist das schöne Pedelec nämlich mal weg.

      Eine ähnliche Aktion gibt es übrigens an der Grundschule meiner Kinder. Aber ohne App, die Kinder notieren die Wege von Hand. Es geht auch nur um die Wege, nicht die zurück gelegte Strecke.

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      1. Es gibt Protagonisten in Dortmund (#Radentscheid), die immer behaupten, Kinder könnten in Dortmund ohne Radweg nicht Rad fahren und auch Tempo 30-Zonen sollen die inzwischen ablehnen,

        Kommunen müssen Geld ausgeben (je mehr Geld, je besser behaupten ja #ADFC und #Radentscheid) und auch die Bevölkerung fragt nach, wenn die geringen Radbudgets nicht ausgegeben werden, womöglich gibt es noch so eine Lokalzeitung light und da wird jemand darauf aufmerksam. Mit wenig Aufwand kann man auch eine auf dem freien App-Markt unverkäufliche App einkaufen, die auch noch bunte Bilder bietet und Ergebnisse liefert, die zu 100 % keinen Systemwechsel erfordern. Aber weder #ADFC, noch #Radentscheid noch die Lokalzeitung Light haben das methodische Know-How, die Ergebisse einordnen zu können. Das beschissenste Nadelöhr der Stadt wird so womöglich zum aufgebübschten Hot-spot, obwohl vielleicht die Sperrung einer Bundesstraße für den Radverkehr das eigentliche Problem ist.

        Kennst du eine Kommune, die auf der Grundlage Ampelphasen verbessert hat?

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        1. Ja, die Radentscheide. Ist ja nicht nur der Dortmunder, oder die Dortmunder Abteilung des #NennMichnIchtFahrradclub, sondern das verbreitet sich wie eine Epidemie. Diese Neu-Aktivisten glauben wirklich, dass eine normale Fahrbahn Lava sein, und dort nur Autos fahren dürfen.

          Das Nadelöhr, dass du meinst, ist die Messe, oder?

          Kommune: nein. Ich habe mich ehrlich gesagt nicht mit der App beschäftigt. Ich bin zu oldschool, ich denke nicht dass massenhaft Apps irgend etwas ändern werden.

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          1. Nit Apps kann man ein paar Jahre ablenken, dummerweise hat man dann einfach nur weniger Zeit.

            Was meinst du mit:

            Das Nadelöhr, dass du meinst, ist die Messe, oder?

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  3. Wenn die Grünen an der Macht sind …

    https://mainzund.de/scharfe-reaktionen-auf-mainz-artikel-zum-ausbau-a643-und-zu-treppenwitz-ausspruch-spd-unverantwortlich/

    ür besonders viel Erregung sorgte, dass der Wiesbadener Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) exklusiv im Mainz&-Interview von einem “Treppenwitz” gesprochen hatte für den Fall, dass der Ausbau nicht sechsspurig komme. Man sei “verblüfft und empört” von dieser Haltung, hieß es von Seiten der Mainzer SPD – die es im Übrigen nicht für notwendig hielt, die Quelle zu nennen. Kowol hatte im Interview mit Mainz& am Montag betont, der sechsspurige Ausbau der A643 sei in der Verlängerung der Schiersteiner Brücke notwendig. “Wir sind ein sehr stark wachsender Ballungsraum, das wird nun einmal weiter ein starkes Autoaufkommen zur Folge haben”,

    Wann wechselt der erste Grüne auf einen Lobby-Posten in die Autoindustrie?

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  4. Für die FDP gehören E-Scooter zu kommunalen Daseinsvorsorge.
    https://byc-news.de/david-dietz-zur-problematik-mit-e-scootern-in-mainz

    Natürlich ist die FDP auch immer dafür, wirtschaftlich zu denken aber ich glaube solche Mobilitätsangebote gehören einfach zur kommunalen Daseinsvorsorge im Bereich Verkehr dazu. Dass viele Fraktionen den E-Scootern so negativ gegenüberstehen, kann ich deshalb in keiner Weisenachvollziehen“, sagt Dietz.

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  5. und irgendwer regt sich wieder über „die Bahn“ auf.
    https://www.watson.de/unterhaltung/stars/255428478-rtl-moderatorin-katja-burkard-erneuert-ihre-heftige-kritik-an-deutsche-bahn
    Bei einem ausgefallen Flug hätte man nicht einfach in den nächsten Flug einsteigen können, dafür hätten dann alle im Flugzeug einen Sitzplatz. Denken ist keine Bürgerpflicht in Dt.

    Kann mal irgendjemand den Leuten erklären, dass die Bahn sich weder das 9-Euro-Ticket ausgedacht hat, noch die die Bahn-/Verkehrspolitik der letzten Jahrzehnte zu verantworten hat (sondern das Ergebnis davon ist)? Und dass die Bahn im Bereich das Nahverkehrs nicht Herr im eigenen Haus ist, sondern Dienstleister für die Aufgabenträger (und nicht für die Bürger ;-)) ist?

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